Kernkraftwerksfernüberwachung Schleswig-Holstein
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  Kernkraftwerksfernüberwachung Schleswig-Holstein - Über KFÜ-SH - Historie  
     
 

Entwicklung der Kernkraftwerksfernüberwachung Schleswig-Holstein

 
     
  Das Atomgesetz (Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren) weist den Bundesländern in § 19 in Verbindung mit § 24 die Aufsichtspflicht für die im Lande bestehenden Atomkraftwerke zu. Daher begann die Aufsichtsbehörde - heute das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) - 1981 in Schleswig-Holstein mit der Errichtung einer automatisierten Kernkraftwerksfernüberwachung (KFÜ) als ein Mittel zur ständigen Aufsicht über das damals einzige in Betrieb befindliche Kernkraftwerk Brunsbüttel.  
     
  Bereits seit Beginn der Fernüberwachung in Schleswig-Holstein wird die Aufsichtsbehörde bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben fachtechnisch unterstützt. Im Auftrag der Behörde sind externe unabhängige Institutionen mit dieser Aufgabe betraut. Für den sicheren Betrieb des Rechnernetzes und der Kommunikationseinrichtungen ist Dataport mit Sitz in Altenholz zuständig. Die Betreuung der Datenerfassung, die Bewertung der Messergebnisse und der fachtechnische Betrieb obliegen der EnergieSystemeNord GmbH (ESN) mit Sitz in Raisdorf.  
     
  1983 und 1986 wurde die Kernkraftwerksfernüberwachung jeweils zur Überwachung der in Betrieb gehenden Kernkraftwerke Krümmel und Brokdorf erweitert. Jeweils gleichzeitig mit der automatisierten Überwachung der Kernkraftwerke wurde auch ein Messstellennetz zur Überwachung der Gamma-Ortsdosisleistung (ODL-Messnetz) in der Umgebung der Kernkraftwerke errichtet.  
     
  1996 wurde eine grundlegende Erneuerung der Rechentechnik und der Kommunikationseinrichtungen der KFÜ durchgeführt.  
     
  2002 erfolgte die Neustrukturierung des ODL-Messnetzes und der Ersatz der 80 ortsfesten Messstationen durch infrastrukturunabhängige Funkmesssonden vom Typ "Genitron GammaTracer". Durch die Einbeziehung von 60 Messstationen des Bundesamtes für Strahlenschutz konnte die Effektivität der Umgebungsüberwachung wesentlich verbessert werden.  
     
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