Kernkraftwerksfernüberwachung Schleswig-Holstein
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    KFÜ-SH
  Über die Kernkraftwerks- fernüberwachung Schleswig- Holstein
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  Kernkraftwerksfernüberwachung Schleswig-Holstein - Über KFÜ-SH - Aufgaben  
     
 

Aufgaben

 
     
  Nach § 19 in Verbindung mit § 24 des Atomgesetzes haben die Bundesländer die atomrechtliche Aufsichtspflicht für die im Land befindlichen Kernkraftwerke. Die zuständige Aufsichtsbehörde - in Schleswig-Holstein das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) - hat zur Wahrnehmung der atomrechtlichen Aufsichtspflicht den Betrieb der Kernkraftwerke zu überwachen und sich dabei von der Einhaltung der rechtlichen Verpflichtungen durch die Betreiber zu überzeugen.  
     
  Die Fernüberwachung von Kernkraftwerken umfasst fünf Schwerpunkte:
  1. Überwachung solcher Anlagenparameter, die für die Emissionsüberwachung bedeutsam sind oder Hinweise auf den Betriebszustand und die Einhaltung besonderer Schutzziele geben
     
  2. Überwachung der Ableitung und Freisetzung radioaktiver Stoffe (Emissionsüberwachung)
     
  3. Überwachung der Aktivitätskonzentration und Ortsdosisleistung (ODL) an ausgesuchten Punkten des Kontrollbereiches der Anlage
     
  4. Erfassung der für die Ausbreitung und Ablagerung radioaktiver Stoffe bedeutsamen meteorologischen Einflussgrößen (Meteorologie)
     
  5. Überwachung der Gamma-Ortsdosisleistung auf dem Betriebsgelände und in der Umgebung der Anlage
 
     
  Daneben kommt der KFÜ-SH auch eine wesentliche Aufgabe nach Stör- oder Unfällen in einem Kernkraftwerk mit radiologischen Folgen in der Umgebung zu. Die KFÜ-Ausbreitungsrechnungen sollen vor allem bei größeren Freisetzungen radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre schnelle und fundierte Entscheidungshilfen liefern. Das System ist somit ein wichtiges Hilfsmittel für die Ermittlung und Bewertung der radiologischen Situation und die Beratung der Katastrophenschutzeinsatzleitung durch den Fachberater Strahlenschutz.
Die Kernkraftwerksfernüberwachung liefert Grundlagen für eine möglichst frühzeitige Entscheidung über die erforderlichen Katastrophenschutzmaßnahmen.